Das Klischee kennt jeder: Am Stammtisch werden die Weltprobleme gelöst. Probiere es aus, mit tollen Gesprächspartnerinnen und -partnern: Am Samstag, den 10. November, kannst Du Forscherinnen und Forscher in ihrer Lieblingskneipe treffen und mit Ihnen diskutieren.


„Kieznerds – Gemeinsam retten wir die Welt”

Fast alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessieren sich für die Meinungen, Wünsche und Nöte der „realen“ Welt. Auch die Forschenden sind Teil unserer Gesellschaft und engagieren sich für unterschiedliche Anliegen.

Normalerweise arbeiten sie zwar an ziemlich speziellen Teilproblemen in den vielen Forschungseinrichtungen der Stadt. Oft klingt das sehr kompliziert, was sie tun, aber wenn man darüber spricht, wird klar: Sie arbeiten im Grunde daran, die Welt und unsere Gesellschaft besser zu verstehen und die großen Probleme unserer Zeit zu lösen. Sie entwickeln bessere Solarzellen und beobachten, wie sich Ökosysteme durch Klimawandel und andere menschliche Eingriffe verändern. Andere erforschen, wie wir gesund und glücklich alt werden können, untersuchen, wie Gewalt entsteht oder wie Reichtum gerechter verteilt werden könnte. Das sind wichtige Fragen, die uns alle angehen.

Lerne Expertinnen und Experten aus Deinem Kiez kennen, stelle die Fragen, die Dich bewegen und diskutiere offen und auf Augenhöhe mit ihnen!

Denn: Die Wissenschaft allein kann die Welt nicht retten – Nur gemeinsam retten wir die Welt!


Datum: Samstag, den 10. November 2018

Uhrzeit: jeweils eine Stunde, über den ganzen Tag verteilt - wird rechtzeitig bekanntgegeben

Wo: In Kneipen, Cafés, Gemeindezentren, Bars … in Berlin und Potsdam


(Das vollständige Programm mit Adressen, Themen und Zeiten veröffentlichen wir dann hier.)


Die Kieznerds - eine Aktion des Berliner March for Science

Die Kieznerds sind aus dem Berliner March for Science entstanden, einer Demonstration für Aufklärung und Wissenschaft, die weltweit in vielen Städten am 14. April 2017 stattfand. Das Anliegen: Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse müssen ausreichend Gehör in Politik und Gesellschaft finden! In Berlin haben mehr als 10.000 Menschen dafür demonstriert.

Im Anschluss an diesen Erfolg kam im Berliner Organisationsteam die Idee auf, neue Gelegenheiten für direkte Gespräche zwischen Laien und Fachleuten zu schaffen: Die Kieznerds! Alle Kieznerds sind als Forscherinnen oder Forscher in Berlin und Potsdam tätig und haben sich freiwillig gemeldet, weil sie gerne mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn in ihrem Kiez ins Gespräch kommen wollen.

Zum Jahrestag des Berliner March for Science, am 14. April 2018, fanden die „Kieznerds“ zum ersten Mal statt: 22 Wissenschaftlerinnen und 15 Wissenschaftler unterhielten sich mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn, mit neugierigen Besuchern und Zufallsbekanntschaften. In 25 Cafés, Restaurants, Bars und anderen Lokalitäten in Berlin und Potsdam stellten sie ihre Forschung vor und diskutierten über den Wert von Wissenschaft für die Gesellschaft.

Nun sind die Kieznerds ein zweites Mal unterwegs. Mach mit!


Mach mit und werde Kieznerd!

Du forschst an einem Thema mit Leidenschaft und Engagement, aber findest es traurig, dass Nachbarn, Freunde und Familie nicht verstehen, warum gerade DEIN Forschungsgebiet so wichtig, spannend und faszinierend ist? Dann bekenne Dich zum “Kieznerd”, verlasse Dein Labor, Hörsaal oder Büro und erzähle anderen von Deiner Leidenschaft.

Was machst Du den ganzen Tag im Labor, Hörsaal oder Archiv? Warum dauert es manchmal so lange, bis etwas entdeckt oder ein Problem gelöst wird? Warum ist gerade Dein Thema wichtig für die Gesellschaft? Und zu welchem Punkt würdest Du auch gern die Meinung anderer Menschen hören?

Dann melde Dich bei uns! Über das Anmeldeformular oder per E-Mail an kieznerds@gmail.com

Mehr zur Teilnahme

Teilnahmeformular

Über uns

“Kieznerds” ist eine Idee, die im Umfeld der Berliner Aktivitäten des „March for Science“ entstanden ist. Die Umsetzung erfolgte komplett ehrenamtlich vor allem durch (alph.): Eve Craigie, Sheraz Khan, Marcus Mikorski, Susann Morgner, Vladislav Nachev, Franz Ossing, Claudio Paganini, Antonia Röttger, Stefanie Roth, Markus Strehlau und Jörg Weiss – unterstützt und ermuntert von weiteren Mitglieder des Berliner M4S-Teams.

Presse

Presse-Information vom 10.4.2018 (Link)

Pressekontakt: Franz Ossing, frossing@t-online.de, Tel 030 - 319 98006

Anregungen? Fragen? Kritik? Gern!